Schleuse Neue Mühle, Oberhafen. Foto Peter Hahn, 2007

 

Die Schleuse Neue Mühle ist das Tor zu den Teupitzer und Storkower Gewässern. Die Geschichte der Schleuse beginnt mit einer Geschichte: Kurprinz Friedrich III., der spätere König Friedrich I., hatte nach seiner Heirat mit Prinzessin Elisabeth Henriette von Hessen 1680 Schloss Köpenick bezogen. Eines Tages hatte er zur Jagd geblasen. Er erspähte einen Hirsch, gab dem Pferd die Sporen und ritt los. Jagdgesellschaft und Hirsch waren weg und Friedrich orientierungslos im Wald. Nach einigem Herumirren kam er an eine Wassermühle. Er bat die Müllersleut um Speis und Trank und fragte nach ihren Wünschen. Der Müller klagte über den unregelmäßigen Wasserstand, der den Mühlenbetrieb beeinträchtige. Stau und Schleuse wären von Nutzen. 1696 war der Bau errichtet.

Dort, wo heute die Bootsschleppe mit zwei Slipbahnen für Ruder- und Paddelboote liegt, befand sich die 1696 gebaute Schleusenanlage. Die alten Kammerwände aus Sandstein sind zum Teil noch zu erkennen.

Aus den Urkunden geht hervor, dass in Neue Mühle bereits 1478 ein Stau existierte. 1739 wird eine hölzerne Schiffsschleuse erwähnt. 1814 erfolgte dann der Ausbau mit Sandsteinen. 1868 wurde wenige Meter weiter östlich eine neue Schleusenkammer errichtet. 1868/69 entstand wenige Meter weiter östlich des heutigen Standorts eine neue Schleusenkammer.

1845 legte Preußen mit dem „Finowmaß“ das erste standardisierte Binnenschiffmaß fest. Finow-Maß-Kähne hatten eine Länge von 40,20 Meter, eine Breite von 4,60 Meter, einen Tiefgang von 1,40 Meter und eine Tragfähigkeit von 170 Tonnen. Nach dieser Vorgabe wurden Kanäle und Schleusen geplant, so auch die Schleusenkammer Neue Mühle ...

 

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