Schleuse Storkow. Foto Peter Hahn, 2007

 

Storkow ist mit 800 Jahren eine der ältesten Städte der Mark Brandenburg - erstmals erwähnt im Jahre 1209 - am 2. Mai vom Markgraf der Lausitz und am 26. Dezember vom Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Von der Burg, getrennt von Stadt und Umland durch einen Graben, ging die Besiedlung Ostbrandenburgs aus. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurden die Fließe vom Scharmützelsee zum Storkower, Wolziger und Langen See vom Königreich Preußen in einem ersten Schritt flößbar gemacht. Von Prieros aus war damit über die Dahme eine Verbindung zu den Berliner Gewässern geschaffen.

Auf der ersten voramtlichen Karte von Preußen, die Friedrich Wilhelm Karl Graf von Schmettau zwischen 1767 und 1787 vorlegte, sind in und um Storkow zwei Fließe und ein „Canal“ eingetragen: Mühlenfließ, Stadtgraben und Storkower Kanal. Dokumentiert ist aber auch zwischen Storkow und Kummersdorf (heute etwa an der Kanalbrücke zwischen Alt-Stahnsdorf und Philadelphia) unmittelbar an der Ablage „Neuwunder Hammelstall“ eine Schleuse.

Hierzu notierte die Verwaltung der Märkischen Wasserstraßen im Jahre 1903: „Bei den bereits bestehenden Mühlenstauen in Wendisch Rietz und Storkow, vielleicht auch noch in den freien Strecken, wurden Fangschleusen errichtet. In den Jahren 1828-30 wurde in Storkow eine massive Kammerschleuse von 22,90 m Kammerlänge und 3,53 m Torweite gebaut, wahrscheinlich an Stelle einer bereits zwischen 1750 und 1770 errichteten hölzernen Kammerschleuse. Dies würde darauf hindeuten, dass schon damals dort Schifffahrt getrieben worden ist.“

Breite und Tiefe der heute 33,44 km langen Bundeswasserstraße „Storkower Gewässer (SkG)“ waren auf ihren Kanalabschnitten - Wendisch Rietzer Fließ (1,96 km), Storkower Kanal (9,01 km) und Blossiner Fließ (1,35 km) - bis Mitte des 19. Jahrhunderts offensichtlich für die Schifffahrt unzulänglich. Bereits 1857/58 wurde der Winterstau (1. Oktober bis 1. Mai) auf 4,81 m und der Sommerstau auf 4,58 m am Pegel Storkow festgesetzt ...

 

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